Von der Idee zum Konzept: Wie Claire entstand
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- 3. März 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen

Parallel zum Aufbau der technischen Infrastruktur beschäftigten sich die Projektpartner mit einer zentralen Fragestellung: Welche Aufgaben sollte eine KI im Pflegealltag überhaupt übernehmen?
Gemeinsam mit Pflegeeinrichtungen in Deutschland und Dänemark wurden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten diskutiert und bewertet. Im Mittelpunkt stand dabei stets der praktische Nutzen für Pflegekräfte. Schnell wurde deutlich, dass künstliche Intelligenz nicht Entscheidungen treffen, sondern Informationen besser zugänglich machen und Pflegekräfte im Arbeitsalltag unterstützen sollte.
Ein Schwerpunkt entwickelte sich dabei rund um die Biografiearbeit. Biografische Informationen helfen dabei, Bewohner:innen besser zu verstehen, sind im Alltag jedoch häufig auf verschiedene Dokumente verteilt oder nur schwer auffindbar. Gleichzeitig entstehen im Pflegealltag fortlaufend neue Informationen, die sinnvoll dokumentiert und strukturiert werden müssen.
Aus diesen Überlegungen entstand das Konzept von Claire. Die Anwendung soll Pflegekräfte sowohl bei der strukturierten Dokumentation biografischer Informationen unterstützen als auch vorhandenes Wissen schneller zugänglich machen. Ziel ist es, relevante Zusammenhänge sichtbar zu machen und Informationen genau dann bereitzustellen, wenn sie im Pflegealltag benötigt werden.
Von Beginn an stand dabei fest, dass Claire Pflegekräfte unterstützen – nicht ersetzen – soll. Künstliche Intelligenz soll Orientierung geben, Informationen aufbereiten und Arbeitsabläufe erleichtern. Die pflegefachliche Entscheidung bleibt jederzeit in den Händen der Menschen.




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